„Die Geschichte des Ortes ändert manchmal den Blick auf die Tagesordnung“

Pressedienst Bistum Münster 17.09.21
„Die Geschichte des Ortes ändert manchmal den Blick auf die Tagesordnung“
Tagungsräume von Kloster Kamp stehen Unternehmen aus der Region offen
Kamp-Lintfort (pbm/cb). Dr. Peter Hahnen erinnert sich noch genau: Bei der Vorstandssitzung
eines Unternehmens ging es bei einem Tagesordnungspunkt weder vor noch zurück,
die Gespräche waren festgefahren. Hahnen, Leiter des Geistlichen und Kulturellen Zentrums
Kloster Kamp, schloss während einer Mittagspause die Tür zu dem kleinen, sonst nicht einsehbaren
Gartens aus, von dem aus man einen herrlichen Blick über die Gartenanlage den
Kamper Berg hinab hat. „Ich konnte aus meinem Büro beobachten, wie plötzlich Bewegung
entstand, wie Köpfe zusammengesteckt wurden“, erzählt er. Nach der Pause war eine Lösung
gefunden, so wurde es ihm am Ende des Tages von den Teilnehmern berichtet.
Wer da in den Räumen von Kloster Kamp getagt hat, das verrät Hahnen freilich nicht. „Wir
legen großen Wert darauf, dass Teamkonferenzen, Schulungen, Briefings und auch Krisensitzungen
hier in Ruhe durchgeführt werden können, ohne dass darüber geredet wird, wer bei
uns tagt“, betont er. Nur so viel: „Es gibt einige Betriebe und Institutionen, die die Atmosphäre
bei uns auf Kloster Kamp schätzen und die regelmäßig zu uns kommen.“ Platz genug
gibt es, das Zentrum bietet vier verschiedene Räume an, der kleinste ist ideal für bis zu acht
Personen, in den historischen Rokokosaal passen je nach Bestuhlung 30 Menschen an Tischen
oder bis zu 75 für eine reine Vortrags- oder Konzertbestuhlung. „Auch in unserem historischen
Gemäuer haben wir moderne Technik, WLAN ist ebenso selbstverständlich wie
Beamer“, sagt Hahnen lächelnd. Die Kosten liegen zwischen 80 und 350 Euro für einen ganzen
Tag, für einen halben Tag wird auch nur der halbe Preis fällig. „Für Pfarreien und kirchliche
Gruppen haben wir Sonderpreise“, betont Hahnen. Speisen, frisch zubereitet in der
ehemaligen Klosterküche, sowie Getränke können zugebucht werden.
Oft hat der Leiter gemerkt, dass insbesondere der Rokokosaal aus dem 18. Jahrhundert, in
dem die Porträts der ehemaligen Äbte hängen, eine ganz besondere Wirkung auf die Tagenden
hat. „Wenn ich die Gruppen hier begrüße, dann erzähle ich kurz etwas über die Geschichte
des Ortes – das ändert manchmal den Blick auf die Tagesordnung“, hat er beobachtet
und spricht von dem „ganz besonderen Geist von Kloster Kamp“. Es soll ein Ort der Ruhe
und der Inspiration sein, an dem ein freundlicher Umgang gepflegt wird. „Das geht damit los,
dass wir, wenn möglich, die Besucher schon an der Tür begrüßen. Die Atmosphäre überträgt
sich auf die Menschen, die hier tagen.“
Nach der langen Corona-Pause normalisiert sich der Betrieb im Geistlichen und Kulturellen
Zentrums zusehends, bald soll es wieder bis zu 800 eigene Angebote pro Jahr geben. „Wir
bieten altbekannte Kurse und Seminare wieder an und entwickeln neue“, verspricht Hahnen.
Informationen zum Angebot und zur Buchung von Tagungsräumen gibt es telefonisch unter
02842 927540 oder per Mail an die Adresse zentrum-kloster-kamp@t-online.de.
Pressedienst Bistum Münster 17.09.21
Bildunterschrift
Peter Hahnen freut sich auf Tagungsgäste, die den Rokokosaal oder andere Räume nutzen
möchten. (Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)

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