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    Denn er wird ewiglich bleiben

    Psalmen, 112, 6

Vertreter von Jugendverbänden und -gruppen treffen Weihbischof Lohmann

Gespräche über aktuelle Situation in Verbänden und die Zukunft der Kirche

In der Michaelskapelle diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter von Jugendverbänden und -gruppen mit Weihbischof Rolf Lohmann (Mitte)

Das Kennenlernen, der Austausch und die Vernetzung standen im Vordergrund des Treffens von fast 30 Vertreterinnen und Vertretern niederrheinischer Jugendverbände und -gruppen mit Weihbischof Rolf Lohmann in Xanten. Eingeladen dazu hatten der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Münster sowie das Regionalbüro West.
In kleinen Gruppen besprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst aktuelle Fragen und Probleme, die sich in der Verbandsarbeit ergeben. Dabei ging es auch um die Problematik, dass sich viele Engagierte fragen, ob sie sich angesichts der derzeitigen Krise in der Kirche überhaupt noch ehrenamtlich einbringen wollen. Eine Frage, die Weihbischof Lohmann gut nachvollziehen kann, wie er betonte. „Umso mehr bewundere ich es, wie viele junge Menschen sich, unterstützt durch die Verbandsarbeit hier in der Region und im ganzen Bistum, noch immer aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus für soziale Projekte einsetzen“, erklärte Lohmann.
Der Weihbischof stand nach der Arbeit in den Kleingruppen für weitere Nachfragen und Gespräche zur Zukunft der Kirche zur Verfügung. Dabei ging es unter anderem um den Synodalen Weg, dessen Reformvorschläge Lohmann unterstützt. Reformen seien aber nur möglich, wenn die jungen Menschen weiterhin ihre Stimme erheben und sich aktiv in die Diskussionen um die Zukunft der Kirche einbringen: „Die Kinder und Jugendlichen sind genauso Mitglieder der Kirche wie Erwachsene und sie haben ein Recht darauf, gehört und ernst genommen zu werden, denn ihnen gehört die Zukunft. Ich bin den Jugendverbänden sehr dankbar, dass sie in ganz unterschiedlichen Themenfeldern die Möglichkeit zum Engagement und zur Identifikation bieten.“ 
Henning Bayer, Kurat der DPSG Bezirk Niederrhein Nord, blickt zufrieden auf das Treffen zurück: „Es ist schön zu erfahren, dass wir trotz aller Krisen in der Kirche als Kinder- und jugendbände zusammen stehen und für eine gemeinsame Sache kämpfen“, sagt er. Veränderungen würden mit der Jugend beginnen, „wir sind die Zukunft und es ist schön zu sehen, dass der Weihbischof uns dabei unterstützt“, betonte Bayer.

Foto: Regionalbüro West
Pressedienst Bistum Münster 28.10.22

Matomo